Veranstaltung: | Unsere Projekte für Duisburg |
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Antragsteller*in: | Matthias Schneider (KV Duisburg) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 31.01.2020, 11:30 |
Themenbereich: | AK Soziales |
Querschnittsprojekt: Mehr in Duisburg erleben und leichterer Zugang mit der Duisburg-Card
Projektbeschreibung (Welche Maßnahmen stecken im Projekt?)
Wir Grünen führen eine Duisburg-Card ein. Sie gibt für für alle Menschen in
Duisburg Zugang zu Einrichtungen und Angeboten. Die Karte soll Möglichkeiten
zusammenfassen, niedrigschwelligen Zugang ermöglichen und eine bessere
Identifikation mit der Stadt Duisburg schaffen.
- Die Duisburg-Card soll verschiedenste Zugänge ermöglichen, wie z.B. zur
Bibliothek, zu Museen, zu Veranstaltungen der Stadt oder von
Veranstalter*innen, die am Programm teilnehmen. Dazu gehören in der Basis-
Version bereits alle Berechtigungen, die kostenfrei sind. Diese Version
kann von allen Einwohner*innen kostenfrei angefordert werden.
- Wir ermöglichen, dass erworbene Tickets und andere Berechtigungen auf die
Karte gebucht werden können, so dass es einfacher wird, diese
Berechtigungen mit zu nehmen.
- Für Menschen mit geringem Einkommen soll sie kostenfreien oder
kostenreduzierten Zugang zu allem gewähren, was die Stadt Duisburg zu
bieten hat. Diese Card soll diskriminierungsfrei auch an Berechtigte
verteilt werden ohne bürokratischen Aufwand.
Durch die Eintragungen auf der Duisburg-Card können Einwohner*innen auch
leicht sehen, welche Möglichkeiten in Duisburg für sie vorhanden sind. Die
Transparenz wird dadurch gesteigert. Beispielsweise wissen viele Hartz-4-
Betroffene Empfänger*innen nicht, dass sie vergünstigt das Theater
besuchen können und es muss z.Zt. auch extra auf Papier beantragt werden.
Dadurch, dass der Karte von außen nicht angesehen werden kann, woher die
Berechtigungen sind, ist sie diskriminierungsfrei.
Bis wann können wir das Projekt umsetzen?
Das Projekt kann im ersten Jahr nach einem entsprechenden Beschluss in einer
Basis-Version verwirklicht werden. Weitere Buchungsmöglichkeiten können Jahr für
Jahr hinzu kommen. Dafür braucht es dann auch Lesegeräte und Geräte, mit denen
Buchungen gemacht werden können. Es wird durchaus das ein oder andere Jahr
dauern, bis die Duisburg-Card vollständig umgesetzt ist. In jeem Fall ist es ein
Projekt, das ständig fortentwickelt werden muss.
Welche Gruppen/Initiativen/Ebenen müssen wir mitdenken?
Veranstalter*innen, Einzelhändler, Kultureinrichtungen, Sport- und andere
Vereine, Städtische Betriebe und Ämter, usw. kurzum alle, die etwas in Duisburg
anbieten.
Welche Synergie-Effekte gibt es? An welche Projekte könnte dieses Projekt angedockt werden?
Synergie-Effekte gibt es mit dem Projekt Kultur-Card, es könnte als ein
gemeinsames Projekt verwirklicht werden. Ggf. macht es von der technischen Seite
her Sinn, quasi Einschübe in der Karte zu haben für Kultur, für Sport usw.
Ein weiterer Synergie-Effekt ergibt sich, wenn das Projekt Duisburg-App zusammen
mit der Duisburg-Card gedacht wird.
Begründung
Diskutiert im AK Sozialpolitik, im AK Digitalisierung, im AK Bildung und im AK
Kultur.
Verabschiedet im AK Sozialpolitik am 08.01.2020
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